Das Bühnenbild von Diller + Scorfidio

Der Tanz ums digitale Abbild

Zum zweiten Mal arbeitet das New Yorker Architektenduo Diller + Scorfidio mit dem belgischen Choreographen Frédéric Flamand zusammen – derzeit getanzt zu sehen im Rahmen des Festivals «Steps».

«Moving Target» war die erste Zusammenarbeit des belgischen Choreographen Frédéric Flamand mit dem New Yorker Architektenduo Diller + Scorfidio im Jahr 1996. Mit einem über den Tänzern angebrachten, nach vorne gekippten Spiegel konnten die Performance gleichzeitig aus der An- und Aufsicht betrachten werden. Auch bei ihrer aktuellen Kollaboration «Le Trouble de Narcisse», die derzeit getanzt vom Ballet National de Marseille an verschiedenen Schweizer Orten im Rahmen des Festivals «Steps» zu sehen ist, ist die synchrone Darstellung zweier Ansichten einer Tanzdarbietung das zentrale Thema. Wenn das Stück beginnt, scheint es, als würde sich eine Tänzerin im roten Trikot in der Fläche hinter sich spiegeln. Doch zeigen sich bald Abweichungen in den Bewegungen von Bild und Abbild. Ist es eine zweite Person? Allmählich wird deutlich, dass es sich bei dem vermeintlichen Spiegelbild um eine grosse, hinter den Akteuren platzierte Videoprojektion handelt. Es entspinnt sich ein reizvoller Dialog von dreidim...
Der Tanz ums digitale Abbild

Zum zweiten Mal arbeitet das New Yorker Architektenduo Diller + Scorfidio mit dem belgischen Choreographen Frédéric Flamand zusammen – derzeit getanzt zu sehen im Rahmen des Festivals «Steps».

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