Der abtretende St. Galler Stadtbaumeister Erol Doguoglu an der Präsentation von Hochparterres Architekturführer «St.Gallen baut».

Der St.Galler Stadtbaumeister geht

Erol Doguoglu sieht er keine Aussicht auf Erfolg mehr. Ein Kommentar von René Hornung.

Die Wahl vor fünf Jahren hatte «Signalwirkung»: Als der einheimische Architekt Erol Doguoglu zum St.Galler Stadtbaumeister gewählt wurde, versprach er, sich für die Verbesserung der Baukultur stark zu machen. Jetzt sieht er keine Aussicht auf Erfolg mehr – und wird Kantonsbaumeister im Thurgau.Es ist eine lange Liste von Versäumnissen, die dazu geführt hat, dass man in der Stadt St.Gallen – seit Jahren schon – von einem «Mangel an Baukultur» spricht. Vor zwanzig Jahren war das anders: 1992 erhielt die Stadt den Wakkerpreis für ihre «vorbildlichen Gesamtplanungen, die helfen, Bauherren und Architekten von den Vorzügen rücksichtsvoller und qualitativ hochstehender Einordnung in die Umgebung zu überzeugen». Treibende Kraft war damals der verstorbene Franz Eberhard, der zuerst in St.Gallen und danach in Zürich Stadtbaumeister war. In St.Gallen waren Hochbauamt und Stadtplanung noch im gleichen Amt vereint. In späteren Jahren ging die Baukultur aber immer mehr verloren. Als Erol Doguoglu als...
Der St.Galler Stadtbaumeister geht

Erol Doguoglu sieht er keine Aussicht auf Erfolg mehr. Ein Kommentar von René Hornung.

Dieser Inhalt steht nur Abonnentinnen zur Verfügung. Testen Sie unser Angebot einen Monat gratis und lesen Sie direkt weiter.

  • – alle Beiträge auf Hochparterre.ch
  • – Das E-Paper auf allen Geräten
  • – 20% Rabatt auf alle Bücher und Veranstaltungen

1. Monat gratis, dann CHF 14.- pro Monat (monatlich kündbar)
jetzt bestellen

Sie sind Abonnent und haben ein Login? Dann loggen Sie sich hier ein:

Sie sind Abonnent, haben aber noch kein Login? Dann registrieren Sie sich jetzt
registrieren

Alle unsere Print- und Digital-Abonnemente finden Sie im Abo-Shop:
zum Abo-Shop

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns unter 044 444 28 88 oder verlag@hochparterre.ch