Schöne Aussichten für die Kongresstouristen der Landschaftsarchitektur: heute Zürich, morgen Johannesburg. Fotos: IFLA

Der IFLA-Weltkongress ist vorbei. Zürich punktete.

1380 Fachleute, 3 Tage, 8 Keynote-Vorträge, 29 Sessions mit je 5 Fachleuten, 36 Exkursionen, 2 Runde Tische, 2 Auszeichnungen, 1 Veranstaltung zur Forschung in der Schweizer Landschaftsarchitektur – das ist die Bilanz des IFLA-Kongresses, der gestern Abend zu Ende ging. Ein Resumee.

Ein grosser Erfolg war er, der IFLA-Kongress, der gestern Abend zu Ende ging. 1380 Fachleute aus der ganzen Welt hörten im Zürcher Kongresshaus die Keynote-Vorträge, die in die vielfältigen Themen der drei Tage einführten. Nachmittags folgten insgesamt 29 Sessions, in denen je 5 Fachleute unterschiedliche Blicke auf die Themen warfen. Parallel dazu starteten 36 Exkursionen zu Zielen in Zürich und Umgebung, bis hin zum Staudamm im Wägital. An 2 Runden Tischen diskutierte man über Partizipation und die Bedeutung des öffentlichen Raums, zum Stand der Forschung in der Schweizer Landschaftsarchitektur fand eine weitere Veranstaltung statt. Fachleute wurden für ihr Engagement ausgezeichnet (siehe den Link) und am persönlichen Netzwerk strickten alle Teilnehmer fleissig in den Pausen und an den Abenden. Lernen konnte man viel. Die Probleme, mit denen sich die Landschaftsarchitektin im eigenen Land auseinandersetzt, wurde immer wieder relativiert. Zürich überraschte und überzeugte nicht nur wegen der sehr guten und sympathischen Organisation des Anlasses, sondern auch als Kongressort. Mit Dingen, die uns allzu alltäglich sind: Ein See in der Stadt, in dem man baden kann! Leitungswasser, das man trinken kann! Ein öffentliches Verkehrssystem, das funktioniert! Dass es gar Leute gibt, die noch nie ein Auto besessen haben und das auch nicht erstrebenswert finden, war für einige der Teilnehmer gar unbegreiflich. Ausgelassen tanzend beendeten die Kongressteilnehmer, die IFLA-Präsidentin und der Direktor von Grün Stadt Zürich den Anlass dort, wo er begann (auf der Blatterwiese am See) und verabredeten sich für das nächste Treffen in einem Jahr. Dann zieht es die grüne Welt in die Hauptstadt Südafrikas.

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Kommentare

Lukas Handschin 01.07.2011 19:15
Der nächste und 49. IFLA Weltkongress tagt nicht in Johannesburg sondern in Kapstadt. Zum 50-Jahr-Jubiläum geht's dann nach Auckland in Neuseeland. http://www.iflaonline.org/index.php?option=com_content&view=article&id=31&Itemid=41
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