Dünnwandig und ohne Tür: das Dachgeschoss der umgebauten Telefonzentrale. (Foto: Jürg Zimmermann) Fotos: Jörg Zimmermann / Roger Frei

Der Böse und der gute Loft

Eine Stadt mit Lofts zu verdichten, ist ein Widerspruch. Dieser Wohntyp ist per se nicht dicht. Oder? Ein formales und ein flexibles Beispiel.

Kann man mit Lofts Stadtraum verdichten? Ein formales und ein flexibles Beispiel.«Innere Verdichtung» war der Titel der Pressekonferenz, zu der im Februar die Architekten Rosetti + Wyss einluden. Anlass war ihr Umbau der Telefonzentrale Zürich-Wollishofen. Bei der Besichtigung der beiden Industrie-etagen staunten wir nicht schlecht: Jede füllt eine einzige riesige Wohnung aus, eine weitere steht auf dem Dach. Und nicht nur das: Die drei Wohnungen gehorchen dem Prinzip Loft. Ihr Raum breitet sich luftig aus, umspült Nasszellen und frei stehende Badewannen. Loftraum will sich nicht einschliessen lassen, Loft heisst das Gegenteil von Enge. Zwar lassen sich mittels Klapp- und Drehtüren vier Räume abtrennen, doch die Ritzen, die diese raffinierten Bauteile bilden, lassen es eher unwahrscheinlich erscheinen, dass auf den lichtdurchfluteten 250 Quadratmetern jeder Wohnung mehr als zwei Personen wohnen werden, und auch die Einklemmgefahr für Kinderfinger beim Klappen und Drehen der Türen spricht dagegen....
Der Böse und der gute Loft

Eine Stadt mit Lofts zu verdichten, ist ein Widerspruch. Dieser Wohntyp ist per se nicht dicht. Oder? Ein formales und ein flexibles Beispiel.

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