Die drei «Emulsionisten»: Claus Feldmann, Michael Zirn, Joachim Seinfeld Fotos: Michael Zirn und Joachim Seinfeld

Der Ausstellungssaal als Fotolabor

Wenn der Schweizer Pavillon auf der aktuellen Architekturbiennale für Aufsehen sorgte, dann wegen seiner Darstellungstechnik. Einer der Macher erzählt, wie das Bild an die Wand kam.

Fototapeten allerorten. Auf der 13. Architekturbiennale in Venedig wartet gefühlt jeder zweite Pavillon mit wandgrossen Fotos auf, so auch der Schweizer. Doch etwas ist hier anders. Es riecht leicht nach Fotochemie und das Panorama, das Miroslav Šik zusammen mit Miller & Maranta und Knapkiewicz & Fickert aus ihren Bauten collagierten, ziert nicht in gestochen scharfen Farben die vier Wände des Saals, sondern in leicht unwirklichem Schwarz-Weiss – fast wie einst die Ölkreidebilder von Šiks «analogen» Studenten, damals. Joachim Seinfeld steht davor. Der Berliner ist einer der Ermöglicher des Bildes. Zusammen mit dem Projektleiter Michael Zirn aus Bayern und Claus Feldmann sorgte der Fotokünstler dafür, dass es vom Computer der Architekten den Weg auf das venezianische Gemäuer fand. Denn das Bild wurde nicht aufgezogen, aufgeklebt oder aufgemalt, wie all die Fototapeten auf der Biennale. Es wurde direkt auf die Wand belichtet. Und das schildert Seinfeld so: Zuerst wurde aus dem Ausstellungss...
Der Ausstellungssaal als Fotolabor

Wenn der Schweizer Pavillon auf der aktuellen Architekturbiennale für Aufsehen sorgte, dann wegen seiner Darstellungstechnik. Einer der Macher erzählt, wie das Bild an die Wand kam.

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