Ulmenholz, Marmor und dunkles Leder prägen die Atmosphäre in der Halle der Raiffeisenbank Untersiggenthal. Fotos: René Rötheli

Der Anfang ist gemacht

Beim Neubau der Raiffeisenbank in Untersiggenthal liessen sich die Architekten nicht von dörflicher Idylle leiten, sondern reagierten auf die Verkehrsachse mit einem städtischen Bau.

Pausenlos braust der Verkehr auf der Landstrasse durch Untersiggenthal. Einst wurde die Strasse als Entlastung des Dorfkerns gebaut, doch längst ist der Ort auch jenseits der Verkehrsachse gewachsen. Statt Rückgrat zu sein, teilt die Strasse die Ortschaft in zwei Hälften – ein Effekt, den die Lärmschutzwände unterstützen. Für die Bewohner der dahinterliegenden Häuser mögen sie ein Segen sein, städtebaulich sind sie fatal. Doch es keimt Hoffnung: Nachdem das Gemeindehaus vor vierzig Jahren den Anfang gemacht hatte, setzt der Neubau der Raiffeisenbank nun einen zweiten öffentlichen Akzent an die Strasse. Dabei liessen sich die Architekten nicht von dörflicher Idylle leiten, sondern sie reagierten auf die Verkehrsachse mit einem städtischen Bau. Sie gliederten das vom Raumprogramm geforderte grosse Volumen in drei Teile und fassen damit an der Strasse einen Aussenraum, der mehr ist als bloss ein Trottoir: ein öffentlicher Raum, der sich an der Seite zu einem baumbestandenen Platz weitet.Bei der F...
Der Anfang ist gemacht

Beim Neubau der Raiffeisenbank in Untersiggenthal liessen sich die Architekten nicht von dörflicher Idylle leiten, sondern reagierten auf die Verkehrsachse mit einem städtischen Bau.

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