Der Luzerner Architekt Albert Zeyer hat die Schulanlage zwischen 1931 und 1933 im Stil des Neuen Bauens errichtet.

Denkmalpreis für Neues Bauen

Die Schulanalge Dula in Luzern erhält den Schweizer Denkmalpreis 2012. Die Jury lobt die Architekten für «die sorgfältige Restaurierung und den schonenden Umbau dieses seltenen und bedeutenden Zeugen der klassischen Moderne in der Zentralschweiz».

Die Schulanalge Dula in Luzern erhält den Schweizer Denkmalpreis 2012. Nach 2009 und 2010 geht die Auszeichnung bereits zum dritten Mal in den Innerschweizer Kanton. Die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger prämiert mit dem Preis seit 2007 gelungene Restaurierungen. Der Luzerner Architekt Albert Zeyer hat die Schulanlage zwischen 1931 und 1933 erbaut. Sie gelte als Hauptwerk des Neuen Bauens und nehme eine Schlüsselstellung innerhalb des damals modernen Schulhausbaus in der Schweiz ein, heisst es in der Pressemitteilung. Das Architekturbüro Lengacher Emmenegger, das ebenfalls aus Luzern stammt, hat das Ensemble 2008 saniert. Dank einer neuen Doppelturnhalle, konnten es die 1969 aufgestockte Turnhalle in den Originalzustand zurückführen. Die Jury lobt die Architekten für «die sorgfältige Restaurierung und den schonenden Umbau dieses seltenen und bedeutenden Zeugen der klassischen Moderne in der Zentralschweiz». Die Preisverleihung findet morgen Samstag, 23. Juni 2012, um 16 Uhr im Gymnastiksaal der Schule statt.

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