Auf dem hoch gelegenen Plateau der vier Hardau-Hochhäuser schützen sich die Bewohner mit Hecken aller Art vor den Blicken der Nachbarn. (Foto: Miriam Steffen) Fotos: ZvG

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Das Projekt ‹dazwischen› hat Schwellenräume zwischen Wohnungstüre und Trottoirkante untersucht. Die Erkenntnisse dieser Räume für nachbarschaftliche Kontakte und Konflikte werden am 5. April 2014 präsentiert und diskutiert.

Die Schwellenräume zwischen Wohnungstüre und Trottoirkante sind jenes unmittelbare Wohnumfeld, in dem Kontakte und Konflikte entstehen. Im Hinblick auf einen immer dichter werdende Stadt hat das Projektteam ‹dazwischen› gemeinsam mit Experten und Laien – von der Bewohnerin über den Hauswart bis zum Soziologen – drei Erkundungsrundgänge durch ausgewählte Stadtzürcher Quartiere gemacht. Ihre Erkenntnisse: Die Reichhaltigkeit der Übergänge, ihre Wahrnehmung und Nutzung, kämen uns allmählich abhanden. Vor allem für junge Familien und alte Menschen sind diese Räume aber zentral und so lohnt es sich zu verstehen, welche Räume nachbarschaftliche Kontakte ermöglichen oder verhindern.
Das privat initiierte Projekt ‹dazwischen – von der Wohnungstüre zur Trottoirkante› fordert einen kreativen Dialog zwischen allen Beteiligten und möchte mit einer Tagesveranstaltung einen Grundstein legen. An dieser gibt es Filmausschnitte, Vorträge, eine Podiumsdiskussion und eine Besichtigung der Genossenschaft ‹Kalkbreite›.

dazwischen – von der Wohnungstüre zur Trottoirkante
– Zeit: 5. April 2014 09.45 – 16.00 Uhr
– Ort: Gemeinschaftsraum Genossenschaft ABZ, Seebahnstrasse 201, 8004 Zürich

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