Nonchalant schliesst der Neubau an Gustav Gulls Märchenschloss an. Fotos: Andres Herzog

Das Landesmassiv

Christ & Gantenbein docken am Landesmuseum mit einem verspielten und wuchtigen Betonfalter an. Was will er uns sagen? Fünf Erkenntnisse zur Architektur und ihrer langen Vorgeschichte.

 

Nun also steht es, dieses Projekt aus der Vergangenheit. 14 Jahre ist es her, seit Christ & Gantenbein den Wettbewerb für die Erweiterung des Landesmuseums gewonnen haben mit einem Projekt, das den Bestand zackig weiterführt. Ein Land erweitert sein Museum und offenbart sich so der Welt. Was berichtet der Anbau über die Schweiz, ihr Bezug zur Geschichte und über ihre heutige Architektur? Erstens: In der Schweiz haben junge Architekten eine Chance, solange sie Durchhaltewille beweisen. Emanuel Christ und Christoph Gantenbein waren gerade 30 Jahre alt geworden, als sie im Wettbewerb bekannte Architekten ausstachen. Ein zartes Alter für einen solchen Auftrag, zumindest heute. War Gustav Gull doch auch erst 34-jährig, als er 1892 die ersten Striche für das Landesmuseum im Stile eines neugotischen Schlosses zeichnete. Bis zur Grundsteinlegung 2013 musste das Erweiterungsprojekt allerdings durch die planerische Hölle. Der Bund schob hinaus, das Parlament missgönnte Zürich, Landesmuseum und Bundesamt...
Das Landesmassiv

Christ & Gantenbein docken am Landesmuseum mit einem verspielten und wuchtigen Betonfalter an. Was will er uns sagen? Fünf Erkenntnisse zur Architektur und ihrer langen Vorgeschichte.

 

Dieser Inhalt steht nur Abonnentinnen zur Verfügung. Testen Sie unser Angebot einen Monat gratis und lesen Sie direkt weiter.

  • – alle Beiträge auf Hochparterre.ch
  • – Das E-Paper auf allen Geräten
  • – 20% Rabatt auf alle Bücher und Veranstaltungen

1. Monat gratis, dann CHF 14.- pro Monat (monatlich kündbar)
Mehr erfahren

Sie sind Abonnent und haben ein Login? Dann loggen Sie sich hier ein:

Sie sind Abonnent, haben aber noch kein Login? Dann registrieren Sie sich jetzt
registrieren

Alle unsere Print- und Digital-Abonnemente finden Sie im Abo-Shop:
zum Abo-Shop

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns unter 044 444 28 88 oder verlag@hochparterre.ch