Das wuchtige Stahlbetontragwerk prägt den Raum auch nach dem Umbau. Fotos: Dario Lanfranconi, Dan Costa Baciu

Das fliegende Dach

Bétrix & Consolascio haben einen Dachstuhl im Zürcher Kreis 4 in eine 400-Quadratmeter-Wohung mit Dachterrasse umgebaut.

Die Architekten staunten nicht schlecht, als sie sich an den Ausbau des Dachstuhls dieses Wohnhauses aus den 1950er-Jahren in Zürich machten. Auf den Plänen der ursprünglichen Baueingabe trugen Holzbalken die Ziegel, in Realität aber sind sie aus Beton. Die Träger überspannen den ganzen Querschnitt des Hauses – ohne Stütze. Die Architekten trauten ihren Augen nicht, doch die Sondierbohrungen der Statiker bestätigten: Die Betonbügel sind mit dickem Stahl bewehrt, das Tragwerkexperiment hält. Der Lagerraum sollte zur Wohnung umgebaut werden. Doch die Dachgauben liessen nur spärlich Licht hinein, und die Betondecke drückte schwer von oben. Das künstlerische Tragwerk wollten die Architekten nicht verlieren. Also machten sie das Dach steiler und richteten einen Dachgarten ein, wo vorher das Satteldach in den First lief. Dank dieses Kniffs sind die Räume wohnlich hoch und doppelt belichtet: über die Gauben und über die Shedfenster entlang des Dachgartens. Das neue Dach ist mit unbehandeltem Tannen...
Das fliegende Dach

Bétrix & Consolascio haben einen Dachstuhl im Zürcher Kreis 4 in eine 400-Quadratmeter-Wohung mit Dachterrasse umgebaut.

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