Südansicht des Gebäudekomplexes Bundeshaus mit dem Bundeshaus Ost rechts im Bild Fotos: zVg

Bundeshaus Ost wird saniert

Das Bundesamt für Bauten und Logistik will den Ostflügel des Bundeshauses in Bern bis 2015 grundlegend sanieren.

Das Bundesamt für Bauten und Logistik will das Bundeshaus Ost in Bern grundlegend sanieren. Gestern hat das BBL ein Baugesuch für die Bauarbeiten am Ostflügel des Gebäudes eingereicht, der zwischen 1888 und 1892 nach den Plänen von Hans Wilhelm Auer entstand. Die Innenräume sollen erneuert, die Raumstruktur bereinigt und die haustechnischen Anlagen modernisiert werden. Um Platz zu schaffen für die neue Infrastruktur, wird das Bauwerk unterirdisch erweitert. Zudem wird die Fassade punktuell verbessert, um den Minergiestandard zu erreichen. Die Eingriffe sollen mit grosser Rücksicht auf die historische Bausubstanz erfolgen und werden in enger Absprache mit der Denkmalpflege ausgeführt. Für die Umsetzung zeichnet die Alb Architektengemeinschaft aus Bern verantwortlich. Das Projekt ist Teil der langfristigen Unterhaltsstrategie für den ganzen Gebäudekomplex des Bundeshauses. Die Kosten belaufen sich auf 70 Millionen Franken. Die Bauarbeiten sollen in einem Jahr beginnen und bis 2015 abgeschlossen sein.

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