James Bond schaut auf seine Stadt. Fotos: zVg

Bonds Bauten

Der beste Bond aller Zeiten? Bei der Architektur, den Räumen des Films hätten wir uns mehr erhofft. Ein Kommentar von Axel Simon.

Die Kritiker überschlagen sich: «Der beste Bond aller Zeiten!», «Danke Sam Mendes!» In der Tat, dem Regisseur ist es gelungen, dem Actionhelden Gefühl einzuhauchen. Er führt tiefgründige Dialoge, denkt über den Sinn des Lebens und vor allem übers Altern nach – ein wässrigaugiger stoppelbärtiger Bond, der schlecht schiesst und dem der zehnte Klimmzug nicht mehr gelingen mag. Genau das Richtige für mittlerweile selbst gealterte Bond-Fans, die mit Nierenwärmern aus Angora zum Kino radeln und noch immer Sean Connerys Aston Martin DB5 nachtrauern. Und der schiesst in «Skyfall» wieder aus allen Rohren, selbst den roten Knopf im Steuerknüppel gibt es noch – 007 bedient sich viel seiner eigenen, nun fünfzigjährigen Geschichte, bedankt sich an der Bar wieder artig für den geschüttelten Martini, der ihm vor vier Jahren noch herzlich wurscht war. Das ist nicht mehr der Retrolook, dem sich der Schweizer Regisseur Marc Forster und sein Production-Designer Denis Gassner damals bedient hatten ...
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Der beste Bond aller Zeiten? Bei der Architektur, den Räumen des Films hätten wir uns mehr erhofft. Ein Kommentar von Axel Simon.

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