Das Centre Le Corbusier am Zürcher Seeufer hat das Potential eine internationale Platform für Schweizer Architekturvermittlung zu werden. Fotos: Wikimedia

Bitte nicht nur Mausoleum!

Das Centre Le Corbusier in Zürich soll nicht nur als Mausoleum bespielt werden, sondern auch als Plattform für zeitgenössische Architektur. Ein Weckruf an die Zürcher Architekturinstitutionen!

Endlich ist der Jahrzehnte dauernde Streit um das Centre Le Corbusier zwischen der Besitzerin und Initiantin Heidi Weber und der Stadt Zürich beigelegt. Am vergangenen Dienstag ist der Baurechtsvertrag zwischen Heidi Weber und der Stadt Zürich abgelaufen und der Pavillon ins städtische Eigentum übergegangen. Eine unendliche und wenig ruhmhafte Geschichte fand ein Ende, eine dumme Pattsituation löste sich in Minne auf. Das ist schön und gut, aber was nun? Offiziell und klar ist bis anhin erstaunlich wenig – wenn man die 50 Jahre Vorlaufzeit und die vielen Vorstösse über die Jahre bedenkt: Am 5. Juli wird Zürich das Museum neu eröffnen, für den Betrieb bis 2016 hat die Stadt rund eine Million Franken bewilligt. Wie aber das «begehbare Gesamtkunstwerk», so Peter Haerle, bespielen? Dazu hat sich der Stadtzürcher Kulturchef nicht geäussert. Wir möchten es statt seiner an dieser Stelle tun. Denn noch scheinen die Weichen für eine Platform mit internatinalem Potential für Schweizer Architektur ni...
Bitte nicht nur Mausoleum!

Das Centre Le Corbusier in Zürich soll nicht nur als Mausoleum bespielt werden, sondern auch als Plattform für zeitgenössische Architektur. Ein Weckruf an die Zürcher Architekturinstitutionen!

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