Die Architekturbiennale in Venedig öffnet ihre Tore erst am 22. Mai 2021. (Bild: Giulio Squillacciotti, La Biennale di Venezia)

Biennale auf 2021 vertagt

Die Architekturbiennale in Venedig wird wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben, teilen die Organisatoren heute mit. Die Kunstbiennale findet erst 2022 wieder statt.

Die Architekturwelt reist dieses Jahr nicht nach Venedig. Anfang März hatten die Organisatoren der Architekturbiennale noch gehofft, die diesjährige Ausgabe trotz Corona durchzuführen und verschoben die Eröffnung auf Ende August. Heute nun teilen sie mit, dass daraus nichts wird. Die Biennale wird um ein ganzes Jahr verschoben und findet 2021 in voller Länge vom 22. Mai bis 21. November statt. Damit verschiebt sich der ganze Zyklus um ein Jahr, die Kunstbiennale findet also erst 2022 wieder statt. Eine so komplexe und weltweite Ausstellung zu realisieren sei wegen des Gesundheitsnotstands derzeit unmöglich, heisst es in der Medienmitteilung. «Wir haben in gewisser Hinsicht das Glück, die unmittelbaren und längerfristigen Auswirkungen der Krise an der Architekturbiennale 2021 zu absorbieren», sagt Chef-Kurator Hashim Sarkis. Das Thema «How will we live together?» biete zudem die Möglichkeit, direkt auf die Pandemie zu reagieren. Sarkis will dafür in den kommenden Monaten eine Reihe von Aktivitäten rund um Architektur in Venedig organisieren. Was damit konkret gemeint ist, lässt er vorerst offen.

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