Biennale 2021: Das grosse Awareness-Spektakel

How will we live together? Das fragt die Biennale vom Lebewesen bis zum Planeten. Was bringt das? Eine ernüchternde Spurensuche zwischen Arsenale und Giardini.

How will we live together? Das fragt die Biennale vom Lebewesen bis zum Planeten. Was bringt das? Eine ernüchternde Spurensuche zwischen Arsenale und Giardini.

Mit einem Covid-Jahr Verspätung findet die 17. Architekturbiennale dann doch noch statt. Nach einer ausgeprägten Bürokratieschlacht ändert Italien das virale Regime, und nun genügt ein Antigen-Test. So steige ich ein paar Formulare leichter in den Zug und lese das Pressestatement von Kurator Hashim Sarkis. Der libanesische Harvard-Professor blickt denkbar pessimistisch auf die Welt, ist dafür aber umso optimistischer, was die Kraft der Architektur angeht. In a nutshell: Da ist die Welt, zerrissen von Populismus und Polarisierung, ökonomischer Ungleichheit, Klimakrise und Pandemie. Weil die Politik keine Lösungen schafft, ist die Architektur gefragt, Alternativen aufzuzeigen. Entlang von fünf Massstäben, die vom einzelnen Lebewesen bis zum Planeten reichen, sind rekordverdächtige 112 Teilnehmende aufgerufen, auf die Frage zu antworten: «How will we live together?» Blättert man durch die Unterlagen, ist alles drin: Immerwährende Fragen der Architektur rund um das Private und das Öffentliche, W...

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