Deutschland präsentiert einen leeren Pavillon.

Biennale 2021: Best of Länderpavillons

Kann ein leerer Pavillon ein Löwe sein? Oder ein zerlegtes Haus? Eine Wasserlandschaft? Fünf Beiträge, die man anschauen sollte. Und ein Tip für den Weg zum Bahnhof zurück.

Ob Deutschland im Wettstreit der Länderbeiträge einen Löwen gewinnt? Gut möglich, denn der Beitrag ist radikal. Der Pavillon ist komplett leer. Auf einem Screen am Eingang erklärt ein Typ – vermutlich ein Kurator, jedenfalls auf eine schiessend komische Art, die an Flugbegleitung erinnert –, wie das Ganze funktioniert: Reingehen, sich auf einen der Metallpunkte im Covid-Raster stellen, QR-Codes scannen und per Video Statements von Intellektuellen anschauen. Diese sprechen, und das ist die interessante Idee, über eine Zukunft im Jahre 2038, in der nochmal alles gut gegangen ist. Das zwingt zum Realistisch-Utopischen. Und trotzdem: Wer will schon nach Venedig fahren, um dort auf dem Smartphone Videos zu gucken? Die Tschechoslowakei und Venezuela machten ihre Pavillons garnicht erst auf. Kanada packte seinen in grünes Tuch für etwas Augmented-Reality. Auch ansonsten kann man sich die viele Pavillons in den Giardini sparen. Sie enttäuschen entweder formal (Griechenland, Israel, Rumänien) oder inhal...
Biennale 2021: Best of Länderpavillons

Kann ein leerer Pavillon ein Löwe sein? Oder ein zerlegtes Haus? Eine Wasserlandschaft? Fünf Beiträge, die man anschauen sollte. Und ein Tip für den Weg zum Bahnhof zurück.

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