Wie ein tibetisches Kloster hängt das Konvikt am Hang über der Stadt Chur. Fotos: Ralph Feiner

Betonmoderne in Chur

Wie pflegt und erhält man die Bauten aus den Fünfziger und Sechziger Jahren? Das frägt nachdrücklich der Bündner Heimatschutz und hat dazu eine Tagung organisiert.

Wie ein tibetisches Kloster hängt das Konvikt am Hang über der Stadt Chur. Es ist ein Leitbau der zweiten Bündner Moderne der Fünfziger und Sechziger Jahre. Andere Perlen dieser Zeit sind die Lacuna-Siedlung, das Lehrerseminar, die Kantonsschule, die Frauenschule oder die Heiligkreuz-Kirche. Heitere, markante Bauten, meist ausgeführt in Beton. Wie sie pflegen und erhalten? Das frägt nachdrücklich der Bündner Heimatschutz und hat dazu eine Tagung organisiert im Konvikt der Kantonsschule, dem Internat der Bündner Mittelschülerinnen und –schüler. Die Versammlung wird das Konvikt als «Baudenkmal» würdigen, es wird wird die Beamten und Politiker ermuntern, sich des Konvikts und anderer Bauten seiner Zeit kenntnisreich, engagiert und herzhaft anzunehmen. Samstag, 26. Oktober, 13 Uhr bis 17.30 Uhr. Konvikt, Alte Schanfiggerstrasse, Chur.

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