Die zwei Köpfe im 3-D-Druckler bauen die Betonteile auf

Beton drucken

Die Maschinenbauer an der Hochschule Rapperswil haben für die digitalen Architekten der ETH einen 3-D-Drucker für Betonteile gebaut.

Die Konstrukteure und Forscherinnen um Marco Rossi an der Hochschule Rapperswil (HSR) haben einen 3D-Drucker für Bauteile aus Beton konstruiert. Schalungsformen und allenfalls nötige Stützkonstruktionen können so beispielsweise über Nacht gedruckt werden. Die Maschine hat zwei Druckköpfe. So sei man, so Rossi, rund 3,5 Mal schneller als mit aktuell verfügbaren Lösungen. Die Steuerung der Druckköpfe ist so konzipiert, dass sie sich auch bei komplexen Formen nicht in die Quere kommen. Dies ermöglicht eine hohe Auftragsrate in kurzer Zeit. Seine Gruppe, so Rossi, forsche nun daran, wie sich 3D-Druck-Verfahren auf den architektonischen Massstab skalieren lassen. Der zwei Meter hohe Drucker ist beim Institut für Technologie in der Architektur an der ETH aufgestellt und hilft Benjamin Dillenburger und den Seinen distributive CNC-Technologien zu untersuchen, bei denen mehrere Werkzeuge parallel an einem Werkstück arbeiten.

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