So soll der «Bau 745» dereinst aussehen. Fotos: Visualisierung EM2N

Baubewilligung für neues Hochschulgebäude

Der Gemeinderat Emmen hat die Bewilligung erteilt, das ehemalige Produktionsgebäude 745 umzubauen. 2016 soll dort die Design- und Kunsthochschule Luzern einziehen.

Im Rahmen der Auflagefrist seien keine Einsprachen eingegangen, teilte die Gemeinde am Mittwoch mit. Das Bauvorhaben sei zonenkonform und entspreche den Vorschriften im Bebauungsplan Viscosistadt, der im Frühling 2015 vom Einwohnerrat verabschiedet werden solle. Zudem sei das Bauvorhaben durch die Fachgruppe Stadtbild der Gemeinde Emmen begutachtet worden.
Das Produktionsgebäude 745 ist fünf Stockwerke hoch und hat eine Geschossfläche von 12500 Quadratmetern. Das Departement Design & Kunst der Hochschule Luzern plant, in der Viscosistadt neu die Studiengänge Kunst & Vermittlung, Film und Camera Arts anzusiedeln.
Die Baubewilligung für den Bau 745 sei die erste innerhalb des Bebauungsplanes Viscosistadt, schreibt die Gemeinde. Vorgesehen seien auf dem Areal Wohn-, Schul-, Büro- und Gewerberäume sowie ein öffentlicher Park an der Kleinen Emme.
Insgesamt umfasst die geplante Viscosistadt 89000 Quadratmeter. In seiner Ausdehnung ist das neue Quartier nach Angaben seiner Promotoren gleich lang wie die Luzerner Altstadt. Bereits heute sind mehr als 50 Firmen oder Freischaffende aus Industrie, Gewerbe und Bildung aus über 15 Branchen auf dem Areal tätig.
Eigentümerin der Viscosistadt ist die Firma Sefar in Thal. Dieser gehört auch die Chemiefaserproduzentin Monosuisse, die aus der einstigen Viscosuisse entstanden ist. Monosuisse benötigt nur noch einen Teil des Areals für die Produktion.

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