Nussbaum, Messing und Glas: Edle Materialien bestimmen den Innenausbau.
Fotos: Andreas Buschmann

Bankenpalazzo

Die neue Raiffeisenbank am Zürcher Flughafen macht den Wandel des Bankgeschäfts auch in der Peripherie sichtbar. Es geht um Kundenberatung in privater Atmosphäre.

Die Kreuzung ‹Wilder Mann› in Kloten ist der meistbefahrene Verkehrsknoten der Stadt. An diesem unwirtlichen Strassenscharnier zwischen dem Flughafengebiet und dem Stadtzentrum steht ein neues Bankhaus der Raiffeisen-Gruppe. Man reibt sich die Augen ob der selbstbewussten architektonischen Geste im periurbanen Niemandsland: Städtisch ist nur das Vorwort – das Haus ist ein veritabler Bankenpalazzo, ein steinernes Schwergewicht. Gegliedert wird der fünfgeschossige Bürobau vertikal durch graue, sorgfältig abgekantete Lisenen, gebaut aus Ortbeton- und vorgefertigten Betonelementen. Ihre ‹Knoten› mit den Brüstungsbändern markieren helle Blenden, die dem sorgfältig proportionierten Steingerippe über die ganze Fassade eine fast schon textile Note geben. Zur Kreuzung hin haben die Architekten eine Ecke aus dem Volumen herausgeschnitten. Sie markiert den Eingang und trotzt der Parzelle einen kleinen Vorplatz ab, dessen öffentlichen Charakter eine aus dem Sockel herauswachsende Sitzbank sowie ein auf...

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