«Giardino minerale» Rigi Kaltbad: Bergblick übers Geländer, Lichtfänger für das Bad, Steinteppich für den Platz, Steinbänkli für die Touristen. Fotos: Bruno Kuster und Lucia Frey

Baden mit Botta

Der Tourismus in Rigi Kaltbad wird aufgeweckt mit einem Dorfplatz und einem Bad von Mario Botta. Es sind keine Perlen der Architektur.

Am Abhang der Rigi gegen Vitznau und Weggis steht der Bergbalkon Kaltbad, ein mythenumrankter Pilger- und Badeort, wenn auch mit kalter Quelle, dafür mit spektakulärem Bergblick über die Alpen und den Vierwaldstättersee. Hier wurde in der Belle Epoque des Tourismus ein Reunionsplatz der Reichen in einem Tempo aus dem Boden gestampft, das dem Andermatter Samih Sawiris gewiss das Augenwasser über die Backen treibt. Doch die «vermögenden Stadtherren», so nannte der Heimatschutz die Ferienmenschen in den Bergschlössern der Rigi, logierten immer mehr in ihren eigenen Häusern. Und weil die Herren nicht nur vermögend, sondern auch kulturell gebildet waren, brachten sie ihre Architekten mit, so dass Rigi Kaltbad heute ein Freilichtmuseum der Architektur des Tourismus ist. Wir finden vorzügliche Bauten des Heimatstils, der Moderne und der Nachmoderne. Robert Omlin baute hier seine zierlichen Chalets, Hans Leuzinger verfeinerte den Typ Bergferienhaus, Justus Dahinden stellte im Kaltbad seine erste Wohnpyram...
Baden mit Botta

Der Tourismus in Rigi Kaltbad wird aufgeweckt mit einem Dorfplatz und einem Bad von Mario Botta. Es sind keine Perlen der Architektur.

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