Auf der Zielgeraden ausgerutscht

Eine Erweiterung am Rande Freiburgs sollte Familien eine Alternative zum Hüsli bieten. Von der Typologie bis zum Detail gelungen, scheitert sie aber beim Verkauf.

Fotos: Eik Frenzel

Eine Erweiterung am Rande Freiburgs sollte Familien eine Alternative zum Hüsli bieten. Von der Typologie bis zum Detail gelungen, scheitert sie aber beim Verkauf.

In seiner Wohnung im dritten Obergeschoss fährt Sébastien Chaperon mit der Hand über die Abdeckung der Kochinsel. Sein Blick schweift durch die hellen Räume zum Wald hinter dem Haus. «Ist am Ende vielleicht besser so», sagt er zögernd und erzählt die Projektgeschichte: Vor drei Jahren hatte er mit seiner Frau das Grundstück am Rande Freiburgs gekauft. In den 1990er-Jahren heftig umgebaut, war vom bestehenden Bürgerhaus kaum noch Originalsubstanz vorhanden. Darum planten Aviolat Chaperon Escobar Architekten auf der unternutzten Parzelle einen Ersatzneubau. Den Grenzabständen folgend, zeichneten sie einen trapezförmigen Baukörper mit massiven Wänden und leichter Hülle. Acht Wohnungen mit 3½ bis 5½ Zimmern sollten die Qualitäten des Einfamilienhauses in die Stadt tragen, auf dass grosse Familien hier Eigentum erwerben. Auf die Baueingabe folgte die Ernüchterung: So nahe wie der Bestand durfte kein Neubau am Waldrand stehen. Zurück auf null. Nachhaltiger dank Wald und schwachen Mauern Heute ...

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