Verdichtet: Die Basler Bauherrin zog vom Reihenhaus ins ‹Stöckli›. Fotos: Elena Kougionis

An der Brandwand

Auf einer Parzelle an der Basler Lenzgasse haben Cueni Architekten und Inhouse Concept einen zweigeschossigen Neubau an die Brandwand gelehnt. So luftig kann Verdichtung sein.

Die Parzelle im Basler Kannenfeldquartier grenzt an zwei Strassen und vier Grundstücke. Seit Kurzem hat sie ausserdem eine neue Hausnummer. Dahinter steckt ein zweigeschossiger Neubau, der sich gelassen an eine Brandwand lehnt. Ein Beitrag zur Verdichtung im Bestand: Die Bauherrin, eine verwitwete Dame, überliess das gegenüberliegende Reihenhaus von 1911 der Tochter und ihrer Familie und zog nach nebenan. Den Garten dazwischen nutzen sie nun gemeinsam. ###Media_2### Die Architekten sprechen liebevoll von einem ‹Stöckli›. So präzis wie unprätentiös umhüllten sie das Einraumhaus mit Welleternitplatten. Nobler ist der Sockel aus geschliffenen Zementplatten, der neben dem Eingang eine Sitzbank formt. Das Haus wurde konsequent als Einzelhaushalt gedacht, was typologische Freiheiten eröffnete. Die zwei Geschosse funktionieren als Raumkontinuum. Abschliessbare Zimmer gibt es nicht, dafür gekonnt verschränkte Raumsequenzen. Nur die Nebenräume haben Türen aus kostengünstigen Dreischichtplatten. Mit...
An der Brandwand

Auf einer Parzelle an der Basler Lenzgasse haben Cueni Architekten und Inhouse Concept einen zweigeschossigen Neubau an die Brandwand gelehnt. So luftig kann Verdichtung sein.

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