«Als Gegner sind wir unbequem»

Ludmila Seifert leitet seit 10 Jahren den Bündner Heimatschutz. Demnächst erhält sie den BSA-Preis. Ihr Erfolg gründet auf Öffentlichkeitsarbeit und durchdachten Projekten, wie drei Beispiele zeigen.

Fotos: Stephan Rappo

Ludmila Seifert leitet seit 10 Jahren den Bündner Heimatschutz. Demnächst erhält sie den BSA-Preis. Ihr Erfolg gründet auf Öffentlichkeitsarbeit und durchdachten Projekten, wie drei Beispiele zeigen.

Sie sei müde, entschuldigt sich Ludmila Seifert vorweg. Es war ein langer Sitzungsnachmittag, eine hektische Woche, eine anstrengende Zeit. Seit 2010 leitet sie im Halbzeitpensum die Geschäfte des Bündner Heimatschutzes. Daneben ist sie selbstständig tätig als Kunsthistorikerin, Mitglied der kantonalen Natur- und Heimatschutzkommission und Projektleiterin der Auszeichnung ‹Gute Bauten Graubünden›. Das alles gelingt ihr offensichtlich: Vor zwei Jahren erhielt die umtriebige Frau einen Anerkennungspreis der Bündner Regierung, und nun ehrt sie der Bund Schweizer Architekten (BSA) mit dem BSA-Preis. Im Gespräch zeigt sich schnell, dass Ludmila Seifert trotz Müdigkeit weder ihren Kampfgeist noch ihre gedankliche Schärfe einbüsst. ###Media_2### Die Öffentlichkeit kennt Sie als Gesicht und Stimme des Bündner Heimatschutzes. Wer steckt hinter dieser Rolle? Ludmila Seifert: Diese Rolle hat sich zufällig ergeben. Vor gut zwanzig Jahren zog ich aus familiären Gründen nach Chur und fühlte mich anf...

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