Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten Spring School des Architekturrats. Fotos: Schaub Stierli

Acht Schulen, acht Tage

Acht Schweizer Architekturschulen organisierten eine gemeinsame «Spring School». Mit Projekten wie diesen will der Architekturrat der Schweiz Berührungshemmungen und Gärtchendenken unter den Schulen abbauen.

Zum ersten Mal hat der Architekturrat der Schweiz eine Lehrveranstaltung konzipiert und durchgeführt, an der sich fast, fast alle Schweizer Architekturschulen beteiligten. Die «Swiss Spring School 01» fand unter der Leitung von Anna Jessen an der Architekturwerkstatt St. Gallen während acht Tagen Anfang Februar statt. Thema waren das traditionelle Handwerk und seine Materialien. Jede der acht beteiligten Schule leitete ein Entwurfsstudio in Zusammenarbeit mit einem Handwerksbetrieb. Die Accademia Mendrisio zu Putz, die FHNW zu Vorwandsystemen, die HSLU Luzern zu Türgriffen, die HTW Chur zu Naturstein, die HES-SO Genève zu LEDs, die ETH Zürich zu Ziegeln, die EPFL zu Stoffen, die Architekturwerkstatt St. Gallen zu textilen Objekten. Mit 37 teilnehmenden Studierenden war die erste Ausgabe dieses Gemeinschaftswerks zwar zahlenmässig nicht gerade ein grosser Erfolg. In anderer Hinsicht aber durchaus: Projekte wie diese bringen den Austausch unter den Schulen in Gang und bauen weit verbreitete Berührungshemmungen und Gärtchendenken ab. Drei Schulen fehlten: Die ZHAW, die BFH Burgdorf und die SUPSI wollen bei der nächsten Ausgabe mitmachen, die für 2020 geplant ist.

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