Fassade des 2007 umgebauten SIA-Hochhauses in Zürich. Seit diesem Jahr kommt auch die Webseite des Vereins in neuem Kleid daher. Fotos: Ikiwaner via Wikimedia

175 Jahre SIA

Der SIA feiert heute seinen 175. Geburtstag. Am 24. Januar 1837 gründeten ein paar Dutzend Baumeister in Aarau den Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein. Seine Geschichte ist damit älter als jene der ETH.

Den Bundesstaat Schweiz gab es noch nicht, ebenso wenig die ETH. Am 24. Januar 1837 hockten im Casino in Aarau 57 Baumeister zusammen und gründeten die Gesellschaft Schweizerischer Ingenieure und Architekten, die 1883 zum Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein umgetauft wurde. Seither hat er sich zu einem der bedeutendsten Berufsverbände der Schweiz entwickelt. Der SIA legte Normen fest, vom Regelwerk für Backsteinformate 1883 bis zum jüngsten Merkblatt zur Energieeffizienz. Auf sie stützen sich Ingenieure, um sicher zu gehen, dass ihre Brücken nicht wackeln, Architekten, um trotz Entwurfsstress ihr Honorar im Griff zu haben, oder Bauherren, wenn sie mit einem fairen Wettbewerb gute Bauten erreichen wollen. Der SIA berät seine Mitglieder, wenn’s brenzlig wird vor Gericht, und bildet sie weiter, damit sie auch morgen am Ball bleiben. Mit der Zeit geht der SIA auch im Netz und präsentiert sich pünktlich zum grossen Jubiläum mit neuer Webseite. Die offizielle Geburtstagsfeier geht am 4. Mai in Aarau über die Bühne, dort wo alles seinen Anfang nahm. Gleichzeitig findet der Auftakt zu den alljährlichen Baukulturwochen «15n» statt, während der 360 Bauwerke in der ganzen Schweiz besichtigt werden können.

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