Vor 25 Jahren produzierten Hochparterre und das Schweizer Fernsehen eine Filmreihe zur Schweizer Architektur. Wir machen sie wieder zugänglich. Folge 4 porträtiert den Architekten Theo Hotz.
Einst spannte Hochparterre mit der SRG SSR zusammen: ‹Architectour de Suisse› war eine Filmreihe inklusive Taschenbuch zur aktuellen Schweizer Architekturszene. In den Jahren 2001/02 wurden insgesamt 26 Episoden von je 15 Minuten Länge ausgestrahlt (siehe dazu den Artikel aus dem Aprilheft «Architektur, wie sie eben noch war» von Marcel Bächtiger).
«Ich fühle mich als Handwerker», sagt in Folge 4 der Zürcher Theo Hotz, sozusagen die bodenständige Schweizer Variante der High-Tech-Architekten. Stahl und Glas prägen die Bauten des gelernten Hochbauzeichners, darunter zahlreiche Geschäfts- und Bürohäuser oder die Hallen der Messe Basel. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten arbeitete Hotz – damals 73-jährig – gerade an «Sihlcity», dem neuen Shopping- und Freizeitcenter am Stadtrand Zürichs. Zu sehen gibt es zudem seine grosse Kunstsammlung, die sich – «viel von wenigen!» – zur Hauptsache aus Werken von Jean Tinguely und Max Bill zusammensetzt.
Zum 25-Jahr-Jubiläum von ‹Architectour de Suisse› macht Hochparterre sämtliche Filme der Reihe wieder zugänglich. Mit dem Erscheinen des April-Hefts werden die ersten drei Episoden veröffentlicht, die weiteren folgen im Zwei-Wochen-Rhythmus. Die Filme erlauben eine Rückschau auf die jüngere Vergangenheit der Schweizer Architektur – wohlbekannt und zugleich fremder, als man vermuten würde. ...
Architectour de Suisse (4/26): Theo Hotz
Vor 25 Jahren produzierten Hochparterre und das Schweizer Fernsehen eine Filmreihe zur Schweizer Architektur. Wir machen sie wieder zugänglich. Folge 4 porträtiert den Architekten Theo Hotz.
09.04.2026 08:45