Blick aufs Stadtmodell mit dem Einsatz Winterthur Süd.

2 x Winterthur

Das Baukulturhaus hat sein erstes Finanzierungsziel erreicht. Die Initiantengruppe hat ein Kaufgesuch für die Liegenschaft eingereicht. Ausserdem kann heute und morgen das Stadtmodell besichtigt werden.

Da freut sich die Initiantengruppe des Baukulturhauses in Winterthur. Sie hat das fixierte Ziel von 600'000 Franken klar übertroffen – aktuell liegen rund 750'000 Franken in der Kasse. Auch Hochparterre gratuliert. Entsprechend hat die Gruppe bei der Implenia AG ein Kaufgesuch für die Liegenschaft Zürcherstr. 43 eingereicht. Der Entscheid ist noch ausstehend. Der «Fahrplan» sieht nun vor, rasch möglichst die rechtlichen Strukturen zu schaffen und auch die Projektleitung zu professionalisieren. Kommt der Kauf zustande, geht es in einem weiteren Schritt darum 1.6 Mio. Franken für die Sanierung des 150-jährigen Industriebau vom Architekten Ernst Jung zu organisieren. Hier kann man weiter spenden.

Heute und morgen, 3. Oktober, kann das Stadtmodell besichtigt werden. Der Kern des Stadtmodells wurde Ende der 1980er-Jahre von Lernenden der Giesserei Sulzer gebaut und der Stadt Winterthur geschenkt. Seither wird es kontinuierlich erweitert und aktua­lisiert. Das Modell ist ein faszinierendes und nützliches Arbeitsinstrument des Amts für Städtebau, mit dem bauliche Entwicklungen simuliert und für ein breites Publikum visualisiert werden können. Zu sehen sind etwa auch die Planungen für Winterthur Süd, wo Diskussionen laufen, die Autobahn in die Hügelflanke zu verlegen und damit den Weg für eine Stadtreparatur im grossen Massstab zu öffnen. Mehr dazu lesen sie im Themenfokus «Zukunft Winterthur»

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