Das Laubenganghaus (rechts) und das Dachgartenhaus fassen die gemeinschaftliche Mitte der Siedlung.
Das Laubenganghaus (rechts) und das Dachgartenhaus fassen die gemeinschaftliche Mitte der Siedlung.

Schaffhauser Wagnis

Den drei an der Überbauung Wagenareal Schaffhausen beteiligten Architekturbüros gelingt es mit vielfältigen Wohntypologien die Idee des Mehrgenerationenwohnens umzusetzen.

Text: Daniela Meyer
Fotos: Martin Wicki
30.03.2024 08:00

Nur gerade zwei Jahre lang war die 1898 erstellte Wagenfabrik in Betrieb, bevor sie in Konkurs ging. Länger überlebten das Wohnhaus und die angegliederte Halle, in deren Nachbarschaft allmählich Stadtvillen und Einfamilienhäuser entstanden. Während die Halle nun den Neubauten der Siedlung ‹s’Wagi› weichen musste, beherbergt das renovierte und mit seiner Fachwerkfassade identitätsstiftende Wohnhaus den Quartiertreff. Ergänzt um einen Längsbau und ein L-förmiges Gebäude, das auch Gewerberäume enthält, entsteht in der Mitte ein Hof, der die 25 Wohnungen der Siedlung erschliesst. Sie sind zwischen 45 und 200 Quadratmeter gross und erstrecken sich teils über zwei Geschosse.

Überbauung Wagenareal, 2023
Wagenstrasse 6, 8, 10, 8200 Schaffhausen
Bauherrschaft: Legeno, Schaffhausen
Auftragsart: Studienauftrag, 2018
Architektur: ARGEWA Arbeitsgemeinschaft Wagenareal Schaffhausen
Kosten Neubauten (BKP 2/m3): Fr. 851.—