Kommentar: Wo kein Wille, da kein Weg
Der Stockacker in Kerzers benötige einen Neustart, kommentiert Gabriela Neuhaus. Angesagt sei ein qualitätssicherndes Verfahren, um die bedeutende Baulandreserve sinnvoll auszuschöpfen.
Die Anforderungen an Raumplanung, Architektur und Siedlungsentwicklung haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Gut so! In Zeiten von Klimakrise und schwindender Biodiversität können wir es uns definitiv nicht mehr leisten, Landschaftsreserven zu verschwenden und weiterhin Boden grossflächig zu versiegeln. Mit der 2014 in Kraft getretenen Revision des Raumplanungsgesetzes haben die Behörden ein Instrument in der Hand, um eingreifen zu können, wo die Einsicht fehlt, und qualitative Siedlungsentwicklung nach innen einzufordern.