Inselurbanismus in der Zürcher Agglo: das Richti-Areal in Wallisellen
Inselurbanismus in der Zürcher Agglo: das Richti-Areal in Wallisellen

Inseljournalismus

Die ‹NZZ am Sonntag› versucht herauszufinden, warum die gebaute Schweiz so hässlich sei. Sie fragt Experten. Und dann findet sie schöne Häuser. Na ja ...

Text: Axel Simon
Fotos: Tschubby/Wikimedia Commons
30.08.2024 18:47

Wer wissen will, wie es um den Schweizer Architekturjournalismus steht, der lese die Ausgabe des ‹NZZ am Sonntag Magazin› vom 25. August. Peer Teuwsen leitet den Kulturteil der NZZ am Sonntag, Sacha Batthyany schreibt in der dortigen Hintergrund-Redaktion. Kultur und Hintergrund, da darf man schon was erwarten, oder? Unter dem Titel «Seelenlose Schweiz» machen sich die beiden auf zu einer Reise durchs Land. Warum nur, fragen sie sich, warum ist diese Schweiz so hässlich? Sie reisen an «anonymen Siedlungsklötzen» vorbei, an «Lagerhäusern aus Wellblechschalen» und «frechgelben Einfamilienhäusern mit Thujahecken am Hang». Sie fassen zusammen: «in Beton gegossene Durchschnittsware».

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