«Das Tool macht die Gestaltungsräume sichtbar»

Christian Iten, Product Designer im Esri R&D Center in Zürich, entwirft Arbeitstools für Architekten und Städteplanerinnen. Die Werkzeuge sollen ihnen zeigen, wo die Qualität des Entwurfs entstehen kann.

Text:
30.04.2019 10:50

In einer Serie beleuchtet Hochparterre, wie die Digitalisierung die Architektur beeinflusst. Architekten, Forscherinnen, Softwareentwickler, Bauunternehmer oder Interaction Designer stehen mit drei Fragen Red und Antwort.

«Entdeckt die Daten»: Steffen Lemmerzahl von SLIK Architekten entwirft mit Algorithmen. Die Digitalisierung werde die Architekten wieder in die Mitte des Bauprozesses rutschen, ist er überzeugt.

«Der Architekt muss sich eingliedern»: Katharina Lehmann ist VR-Präsidentin der Lehmann Gruppe, die Freiformprojekte von England bis Korea digital fertigt. Sie rät Architekten, ihre Rolle zu überdenken und sich mit Code zu beschäftigen.

«Architektur funktioniert wie Software-Entwicklung»: Die Digitalisierung bietet dem Architekten Tools, um effizienter zu arbeiten und seinen Aufgabenbereich zu erweitern, erklärt Pascal Babey, Architekt und Mitbegründer von Archilogic, im Interview.

«Architekten wegrationalisieren»: Drei Fragen zu Architektur und Digitalsierung an Fabian Scheurer von Design-to-Production. Architekten rät er, sich mit der Digitalisierung zu beschäftigen, damit sie nicht obsolet werden.

«Die Technik alleine wird uns nicht weiter bringen»: Architekten sollen sich genau überlegen, wozu sie BIM verwenden, meint Manfred Huber, Professor und Leiter des Instituts Digitales Bauen an der FHNW.

Mehr zum Thema