Zutritt nur mit Ticket
Venedig testet 2024 eine Zutrittsgebühr. Die NZZ spricht mit Befürwortern, Gegener und Experten. Ausserdem in der Presse: Central Park in Zürich, Veloüberquerung in Basel und Landtausch in Chur West.
In Venedig erhitzt die geplante Gebühr für Tagestouristen die Gemüter. Aufgrund der Touristenmasse wird Venedig zur Shrinking City. Derzeit gibt es noch rund 50000 Einwohner. Deshalb finden Coiffeure, Handwerksbetriebe, Haushaltgeschäfte immer weniger Kunden und können die hohen Mieten nicht mehr zahlen. Damit geht städtische Lebensqualität verloren. Die Uno-Kulturorganisation hatte zudem damit gedroht, Venedig auf die rote Liste des bedrohten Weltkulturerbes zu setzen, weil die Stadt aufgrund des Massentourismus und des Klimawandels irreversiblen Veränderungen ausgesetzt sei. Deshalb testet Venedig dieses Jahr an rund dreissig Tagen eine Zutrittsgebühr. Wer an diesen Tagen nach Venedig einreisen will, muss sich online registrieren und, je nachdem, 5 Euro entrichten. Statt für eine Zutrittsgebühr plädiert die Bürgerplattform «Venessia.com» für eine zahlenmässige Begrenzung der Touristen. Die NZZ spricht mit Befürwortern, Gegener und Experten.
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