Aus dem Parkplatz am Seeufer soll ein Park werden.
Aus dem Parkplatz am Seeufer soll ein Park werden.

«Neue Pläne fürs Zürcher Seebecken»

Die Stadt will die Promenade beim Seebad Utoquai verbreitern. Der «Tagi» berichtet. Ausserdem: Begegnungszonen in St. Gallen, künstliche Kühlwolke auf dem Turbinenplatz und neue Tramlinie in Ostermundigen.

Text: Jonathan Jäggi
Fotos: Google Street View
06.07.2022 10:07

Der rund 250 Meter lange Abschnitt zwischen dem Seebad Utoquai und der Feldeggstrasse soll aufgehoben und zu einem Park umgestaltet werden. Der «Tages-Anzeiger» berichtet. Die Strasse habe eine bloss untergeordnete Erschliessungsfunktion und diene heute primär als Parkplatz, sagt die Stadtregierung. So könnte die Integration des Seefeldquais in die bestehende Seeanlage von derzeit 17 auf 30 Meter Breite «markant vergrössert» und zu einer durchgehenden Promenade umgestaltet werden. Weiter gäbe es dank zusätzlichen Bäumen, grossflächigen Entsiegelungen und mehr Aufenthaltsbereichen eine Aufwertung dieses Uferabschnitts. Das Verschwinden von 72 öffentlichen Parkplätzen sei für den Stadtrat kein Problem. Schliesslich verlange das Leitbild Seebecken nur ein minimales Angebot an Parkierungsmöglichkeiten, schreibt die Zeitung. Unmittelbar angrenzend zum Seefeldquai stünden im Parkhaus Utoquai an der Färberstrasse 176 Parkplätze zur Verfügung. Für die Planung und Realisierung der Neugestaltung rechnet die Stadt mit einem Zeitaufwand von sechs bis acht Jahren.

Weitere Meldungen: