«Je höher das Gebäude, desto strenger die Auflagen»

Die Stadt Zürich hat neue Hochhausrichtlinien beschlossen. Tagi und NZZ berichten. Auch in der Presse: Wohnen im Spital, Erol Doguoglu und Bernard Tschumi.

Text: Urs Honegger
04.07.2024 09:50

«Die Stadt Zürich verschärft ihre Regeln für Hochhäuser», titelt die NZZ. Nur noch in Altstetten und Oerlikon sollen Gebäude bis 80 Meter in die Höhe ragen. Ziel der neuen Richtlinien sei, mehr Verbindlichkeit für alle Beteiligten – vonseiten der Behörden wie auch der Planer und Bauherrschaften – zu schaffen, zitiert die NZZ Katrin Gügler, Direktorin Amt für Städtebau, aus. Zudem werde damit den drängenden Herausforderungen unserer Zeit, etwa in den Bereichen Ökologie und soziale Nachhaltigkeit, Rechnung getragen. So müssten die Bauherrschaften die graue Energie für den Bau und den Betrieb möglichst gering halten. Über  muss nun das Stadtparlament entscheiden. Wann genau die angepassten Richtlinien in Kraft treten und ob es einer Abstimmung bedarf, ist noch unklar. Aktuell beobachte die Stadt laut ‹Tages-Anzeiger› zwei Trends: «Zum einen rücke das Hochhaus mit gemischter Nutzung immer mehr in den Fokus, zum anderen seien wieder Wohnhochhäuser im gemeinnützigen Segment in Planung, beispielsweise das Hochhaus der ABZ auf dem Kochareal.»

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