«Druck, tiefer Lohn und Nachtschichten»
Wie zu viel Druck, Klimakrise und schlechte Löhne das Berufsbild des Architekten prägen, hinterfragt der Tagi. Weiter in der Presse: die Smartphone-Erfinderin, schimmelnde Armeebunker und Ideen für Val Müstair.
Was läuft schief im Traumberuf? Der Tages-Anzeiger listet einige der Schattenseiten der Architekturbranche schon im Titel: «Druck, tiefer Lohn und Nachtschichten». Und listet weitere Faktoren, die besonders jungen Leuten das berufliche Vorankommen erschweren. Auf Platz eins ist dabei das Wettbewerbssystem, das tausende Arbeitsstunden unbezahlt verpuffen lässt. Kritisch sei auch, dass der Fokus auf das Klima fehle, an der ETH zu viel Druck herrsche, die Arbeitsbedingungen schlecht und die Löhne trotz des anspruchsvollen Studiums tief seien. Nicht zuletzt wird auch Klassismus als Problem erkannt: «Wenn die Eltern Geld ausleihen könnten oder im Notfall finanzielle Stabilität garantierten, sei es viel eher möglich, sich früh selbstständig zu machen», so Lian Stähelin von der Zürcher Arbeitsgruppe für Städtebau (ZAS*).