«Berner Fenster für zerbombte Häuser»
Baumaterialien werden demontiert und in der Ukraine wiederverwendet, der ‹Bund› berichtet. Ausserdem in der Presse: Schrebergärten vs. Renaturierung, das Kantonsspital Baselland und die Spaghetti-Liege.
Rund 1400 Fenster hat der schweizweit organisierte Verein Re-Win in den vergangenen Monaten aus sanierungsbedürftigen oder abbruchreifen Schweizer Gebäuden vor dem Sondermüll gerettet und ins Kriegsgebiet in der Ukraine transportiert. Der ‹Bund› berichtet und besucht den Abriss eines Blocks in Zollikofen, wo weitere 150 Fenster ausgebaut werden. Sie einzeln zu demontieren verursache Mehrkosten von gegen 20’000 Franken. Die Bauherrschaft, das Planungsteam und die Generalunternehmung seien bereit gewesen, diese Zusatzkosten zu übernehmen. «Seit dem Krieg sind in der Ukraine Millionen von Fenster zerstört worden», zitiert die Zeitung den Berner Architekt Nicolas Grandjean, der sich im Verein Re-Win engagiert. «Ein dichtes Fenster entscheidet darüber, ob es in einem Haus warm oder kalt ist», so Grandjean. Viele Kriegsbetroffene hätten ihre zerstörten Fenster bisher behelfsmässig mit Holzbrettern und Plastikplanen repariert.
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