Von Gebäudewert und grünem Kapital
In welchem Verhältnis stehen die Kreisläufe der Natur und die Lebenszyklen von Immobilien? Ein Exkurs im Spannungsfeld zwischen Grün und Grau, zwischen Ökologie und Ökonomie.
Natur und Immobilienwirtschaft haben etwas gemeinsam: das zyklische Prinzip. So wie eine Staude wächst, blüht, Früchte trägt und wieder eingeht, beschreibt auch der Immobilienmarkt als Ganzes im Lauf der Zeit einen Kreis aus Erholung, Boomphase, Überangebot und Rezession. Grundstücke und Gebäude nehmen an Wert zu und wieder ab – es geht um Dynamiken und Modelle der Preissetzung. Die Frage, welchen Einfluss das Grün auf den Preis des Graus hat und wie viel das Grün in Bezug auf Immobilien wert ist, ist nicht nur aus ökonomischer Perspektive interessant, sondern auch in gesellschaftlicher Hinsicht.
Dieser Text basiert auf einem Beitrag in ‹ Anthos. Kreisläufe ›.
Re-Use in der Landschaftsarchitektur
Bestehendes in Gartenanlagen einzubinden, ist keine neue Idee – das zeigen historische Beispiele aus Paris und New York. Und aktuelle Projekte in der Schweiz illustrieren, wie Weiter- und Wiederverwendung in der Landschaftsarchitektur heute funktionieren. Die vierte ‹ Anthos ›-Ausgabe spannt den Bogen rund ums Thema Kreislauf – mit Expertengesprächen, Exkursen und bilderstarken Rezensionen der wichtigsten Projekte im vergangenen Jahr.
Bund Schweizer Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen ( Hg. ):
‹ Anthos. Kreisläufe / Cycles ›, deutsch / französisch, Edition Hochparterre, Fr. 54.–
Erhältlich im Hochparterre-Shop.
