400 Meter Stadtstrand aus 100 000 Kubikmeter Aushubmaterial: Die Plage des Eaux-Vives ist die neue, aus dem See gewachsene Sommerattraktion Genfs.
400 Meter Stadtstrand aus 100 000 Kubikmeter Aushubmaterial: Die Plage des Eaux-Vives ist die neue, aus dem See gewachsene Sommerattraktion Genfs.

Der See ist Unterhaltung genug

Wie eine Flugzeugpiste schiesst der neue Stadtstrand von Genf in den See. Für das Projekt wurde eine künstliche Halbinsel aufgeschüttet. Alles ist da, nur der Schatten fehlt.

Text: Silke Schmeing
Fotos: Yann Mingard
19.10.2020 08:08

100 000 Kubikmeter Aushubmaterial aus der Region, aufgeschüttet im See: Das ist die Basis des neuen Stadtstrands von Genf, der Plage des Eaux-Vives. Was ein wenig nach den Palm Islands, nach ‹Dubai au lac› im Schweizer Format klingt, ist die städtebaulich elegante und baulich komplexe Antwort des Ateliers Descombes Rampini auf den lange beklagten Mangel an öffentlichen Badestellen in Genf. Dreissig Gehminuten vom Hauptbahnhof lädt seit diesem Sommer der erste frei zugängliche Sand- und Kiesstrand der Stadt zum Bad.

Port et Plage publique des Eaux-Vives, Genf

Landschaftsarchitektur und Planung Sanitärgebäude (Badehäuschen): Atelier Descombes Rampini, architectes, Genf
Architektur Restaurant und Fischereianlage: LLJ, Genf
Bauingenieure: EDMS, Petit-Lancy
Hydrogeologie: Hydrogéoconseils, Petit-Lancy
Geotechniker: Karakas & Français, Petit-Lancy
Landvermesser: Adrien Küpfer, Genf
Umweltingenieure: Viridis, Petit-Lancy
Agronomen: Acade, Petit-Lancy
Ingenieure für Sicherheit und Materialwirtschaft: Ecoservices, Carouge
Heizungs- und Lüftungstechniker: JDR énergie, Confignon
Sanitärtechniker: Frédy Margairaz, Genf
Elektroingenieure: Zanetti ingénieurs conseils, Petit-Lancy
Verkehrsplanung: Citec, Les Acacias
Bausumme Hafen und Strand, (BKP 1–9): Fr. 67 Mio.