Achsen und Eichen
Der Bau der Genfer Bahnlinie CEVA hat auch neu gestaltete Lebensräume mit sich gebracht. Ein Streifzug durch die unterschiedlichen Ansätze der Landschaftsarchitektur.
Über weite Strecken liegen die Gleise der neuen Bahnverbindung Cornavin – Eaux-Vives – Annemasse (CEVA) unter dem Boden. So hat Genf an der Oberfläche Platz gewonnen für die ‹Voie verte›, die ebenfalls von der neuen Station Eaux-Vives in der Innenstadt durch Aussenquartiere nach Annemasse führt. Zu diesem bereits realisierten Teilstück werden in den nächsten Jahren etliche weitere hinzukommen, sodass die grenzüberschreitende ‹Voie verte› – mal schlicht ein Weg, mal ein bandartiger Park – am Ende 22 Kilometer messen wird.
Voie verte
Teilstück entlang der CEVA (Phasen 31 – 41), 2018
Bauherrschaft:CEVA; Kanton Genf und SBB
Auftragsart: Direktauftrag
Landschaftsarchitektur: MSV Architectes urbanistes, Genf; Gilbert Henchoz Architectes Paysagistes, Vésenaz
Ingenieurarbeiten: Trafitec ingénieursconseils, Onex; CSD Ingénieurs, Lausanne
Lichtkonzept: François Gschwind, Lyon
Länge: 3,5 km
Kosten: Fr. 13,1 Mio.
Öffentlicher Raum am Bahnhof Genève Eaux-Vives, 2020 (1. Etappe)
Bauherrschaft: Stadt Genf mit dem Kanton Genf und SBB Immobilien
Auftragsart:Wettbewerb, 2010
Landschaftsarchitektur: MSV Architectes urbanistes, Genf
Lichtkonzept: François Gschwind, Lyon
Ingenieurarbeiten: Groupement TBS (T-ingénierie et B+S ingénieurs conseils), Genf
Kosten: Fr. 42 Mio.
Öffentlicher Raum am Bahnhof Genève-Champel, 2020
Bauherrschaft: Stadt Genf
Auftragsart:Wettbewerb, 2013
Landschaftsarchitektur: Bureau A, Daniel Zamarbide, Leopold Banchini, Genf (Planung), Bureau, Daniel Zamarbide, Genf (Ausführung)
Beleuchtungskonzept: Concepto, Arcueil (F)
Fläche: 15 000 m²
Kosten: Fr. 16,2 Mio.