Martin Zimmermann arbeitet auf der Bühne mit Objekten und dem eigenen Körper
Martin Zimmermann arbeitet auf der Bühne mit Objekten und dem eigenen Körper

Die Tücke des Objekts

Martin Zimmermann erklärt im Gespräch seine Bühnenproduktionen, die Objekte, Bühnenbild und den Körper vereinen. Zwei seiner Stücke sind im nun Zürcher Maag Areal zu sehen: «Eins Zwei Drei» und «Hallo».

Text:
Fotos: Augustin Rebetez
01.11.2019 10:10

Susanna Koeberle: Bühnenbilder spielen in Ihren Stücken eine zentrale Rolle. Wie kam es dazu?
Martin Zimmermann: Ich habe eine Erstausbildung als Dekorationsgestalter gemacht und danach die Zirkusschule in Paris besucht. Dort verstand ich, dass ich die klassischen Zirkusobjekte wegwerfen muss und mit Räumen arbeiten und experimentieren will. Ich wollte den Körper an ein mobiles Dekor knüpfen. Meine Stücke entstehen immer aus der Ausarbeitung der Figuren und der Räume. Wie bringe ich Körper und Raum zusammen?, frage ich mich. Zum Raum kommen Objekte hinzu. Damit experimentiere ich wie in einem Labor. Als erstes verorte ich das Stück aber in einem konkreten Kontext. Bei «Eins Zwei Drei» ist das ein modernes Museum. Diesen Raum breche ich auf wenige Elemente herunter.

Nächste Vorstellungen: Maag Halle Zürich
«Eins Zwei Drei»: 8. bis 11. November 2019
«Hallo»: 14. bis 16. November 2019

 

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