Museumsreif? Noch nicht ganz
Dass am Montagabend im Museum für Gestaltung in Zürich zehn Schweizer Modedesigner zu sehen waren, hatte weniger mit überragendem Talent als mit der inhaltlichen Klammer der 14. Mode Suisse zu tun.
Wenn Mode in einem Museum gezeigt wird, ist der/die Designer/in meistens bereits hochbetagt oder schon in den ewigen Jagdgründen – seltene Ausnahmekönner wie Dries van Noten (Antwerpen) oder Hussein Chalayan (London) ausgenommen. Wenn am Montagabend, 3. September 2018 nun also im Museum für Gestaltung in Zürich zehn Schweizer Designer zu sehen waren, so war dies der Ausnahmefall. Die besondere Ehre, an diesem Ort zu zeigen, hatte wenig mit dem überragenden Talent und Oeuvre der teilnehmenden Modeschöpfer als mit der inhaltlichen Klammer der 14. Mode Suisse zu tun.