Karotten statt Kunststoff
Essbare Verpackungen für Früchte und Gemüse, sogenannte Coatings, könnten viele Probleme lösen. Ein Blick auf Forschungsstand und Praxis.
Menschenhaar, Reste aus der Bierbrauerei, Bananenschalen, Blut, Knochen – es gibt kaum ein Material, dessen Potenzial Designerinnen und Materialforscher nicht untersuchen. Offen ist, wie viele dieser Experimente skalierbar sind und sich industriell anwenden lassen. Viele Recherchen zielen darauf ab, das Zaubermaterial Plastik zu ersetzen. Angesichts endlicher Ressourcen und der gigantischen Menge von 400 Millionen Tonnen Kunststoff, der jährlich neu produziert wird, ist das dringend nötig.
