Drei Jahre lang wird Hochparterre sechs Studierende durch ihr Bachelorstudium begleiten. Daniela Serra und Nicola Kreiner besuchen die ZHdK in Zürich.
Drei Jahre lang wird Hochparterre sechs Studierende durch ihr Bachelorstudium begleiten. Daniela Serra und Nicola Kreiner besuchen die ZHdK in Zürich.

Generation Umbruch (4/4): Umgebung gestalten

Jedes Jahr entscheiden sich Hunderte junge Menschen für ein Designstudium. Was zieht sie in diese Disziplin, die vor massiven Herausforderungen steht? Daniela Serra und Nicola Kreiner von der ZHdK antworten.

Text: Anna Raymann / Mirjam Rombach
Fotos: Karla Hiraldo Voleau
03.04.2026 09:00

Daniela Serra:Schon während der Schulzeit war Produktdesign mein Thema. Vermutlich liegt dies daran, dass sich mein Vater während seines Ingenieurstudiums damit beschäftigt hatte. Die gestalterischen Basics hat mir meine Mutter beigebracht, mit der ich als Kind viel gezeichnet habe. Trotzdem absolvierte ich zuerst einmal eine Lehre als Hochbauzeichnerin. Als mir später ein Flyer der Zürcher Hochschule der Künste in die Hände fiel, dachte ich spontan: Da bewerbe ich mich!

Hochparterre begleitet sechs angehende Produkt- und Industriedesigner*innen durch ihr Bachelorstudium: Clélia Audemars und Ivan Jorge besuchen die Ecal, Annina Roth und Rouven Esposito die HSLU, Daniela Serra und Nicola Kreiner die ZHdK. Kürzlich sind sie ins zweite Semester gestartet.

 

Nicola Kreiner
Der 25-Jährige stammt aus dem Zürcher Oberland, hat eine Lehre als Zimmermann abgeschlossen und drei Jahre im Beruf gearbeitet. Seit er an der ZHdK Industriedesign studiert, wohnt er in einer WG in Zürich.

Daniela Serra
Die 24-Jährige ist in den USA, in Italien und im Kanton Zürich aufgewachsen und hat eine Lehre als Zeichnerin Architektur absolviert. Mit Produktdesign in Berührung kam sie erstmals durch ihren Vater, der das Fach selbst ein Semester lang studiert hat. Sie lebt in Turbenthal.

 

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