Drei Jahre lang wird Hochparterre sechs Studierende durch ihr Bachelorstudium an der HSLU, ZHdK und Ecal begleiten.
Drei Jahre lang wird Hochparterre sechs Studierende durch ihr Bachelorstudium an der HSLU, ZHdK und Ecal begleiten.

Generation Umbruch (1/4)

Jedes Jahr entscheiden sich Hunderte junge Menschen für ein Designstudium. Was zieht sie in diese Disziplin, die vor massiven Herausforderungen steht? Sechs Studierende antworten.

Text: Anna Raymann / Mirjam Rombach
Fotos: Karla Hiraldo Voleau
31.03.2026 08:00

Food-Design, Organisationsdesign, Bartdesign – Design ist überall. Es ist schwierig, einen überstrapazierten Begriff einzukreisen, der Businessetagen mit Barber-Shops verbindet. «Nicht einmal die Designer*innen sind sich darüber einig, was Design ist», schreibt die IF Design Foundation in ihrer Publikation ‹Designing Design Education. Weissbuch zur Zukunft der Designlehre›. Wie Studierende am besten auf ihren Beruf vorbereitet werden sollen, ist schwer zu beantworten: Die Tätigkeiten und Umstände der Designpraxis verändern sich gerade rasend schnell. Das macht Studierende zu Sprinter*innen, die losrennen müssen, ehe sie das Ziel sehen können – denn Abwarten ist keine Option. Zu ihren Aufgaben wird gehören, das Gegenständliche in der Kultur zu bewahren, weiterzuentwickeln oder zu gestalten. Doch viele Gegenstände verschwinden zusehends in den digitalen Raum. 

Hochparterre begleitet sechs angehende Produkt- und Industriedesigner*innen durch ihr Bachelorstudium: Clélia Audemars und Ivan Jorge besuchen die Ecal, Annina Roth und Rouven Esposito die HSLU, Daniela Serra und Nicola Kreiner die ZHdK. Kürzlich sind sie ins zweite Semester gestartet.

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