Die Schrift findet ihre Form
Die Schrift ‹Genoma Grotesk› des Luganeser Grafikers Robin Eberwein ändert je nach Lichteinfall ihre Dicke, um auf Bildschirmen im öffentlichen Raum stets gut sicht- und lesbar zu sein.
Light, Regular, Bold, Condensed, Extended – eine Schriftart gibt es gemeinhin in verschiedenen Schnitten, Stilen, Stärken oder Breiten. Jeder und jede davon wird vom Schriftdesigner festgelegt und in einer separaten Datei gespeichert. So entstehen je nach Umfang viele Dateien, was gerade im Web der langen Ladezeiten wegen stört. Dieses Problem haben Adobe, Apple, Google und Microsoft erkannt und vor drei Jahren gemeinsam das Opentype-Format um den Typ ‹Variable Fonts› erweitert. Damit ist es möglich, unterschiedliche Stile einer Schrift in einer einzigen Datei zu fassen.

Schrift ‹Genoma Grotesk›, 2018
Design: Robin Eberwein
Schule: Supsi, Lugano
Mentoren: Leonardo Angelucci, Sylvain Esposito
Design Preis Schweiz: ‹Genoma Grotesk› ist in der Kategorie ‹Rado Young Talents› des ‹Design Preis Schweiz› 2019/20 nominiert. Alle Nominierten finden Sie in unserer Bildergalerie.