Das Potenzial der Materie
Eine Giesserei und zwei Designer spannen zusammen und zeigen, was die Koppelung von archaischem Handwerk und neuen Technologien zu leisten vermag.
Aluminium ist in unserem Alltag kein fremdes Material, man denke nur schon an Getränkedosen. Auch in unzähligen anderen Gegenständen kommt es vor. Häufig ist es dann unsichtbar, genauso wie seine Verarbeitung und der Ursprung des Werkstoffs. Wie bei so vielen Objekten, die wir verwenden, bleiben uns die Umstände ihrer Herstellung verborgen. Sonst wüssten wir bei der für ein Designprojekt kryptisch klingenden Benennung ‹Al13› vielleicht gleich Bescheid. So lautet nämlich die chemische Bezeichnung des Elements Aluminium. Das Leichtmetall ist in der Erdhülle nach Sauerstoff und Silizium das dritthäufigste Element, in der Erdkruste sogar das am häufigsten vorkommende Metall.
Moritz Schmid
Der Produktdesigner (46) gründete 2008 in Zürich ein Atelier, das er heute von Bern aus führt. Sein Fokus liegt auf der Gestaltung von Möbeln, Produkten und Ausstellungen. Moritz Schmid realisiert Projekte für verschiedene Hersteller und Institutionen und ist mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden.
Ville Kokkonen
Der gebürtige Finne (47) studierte Industriedesign in Helsinki und Kanada. Er war Leiter der Abteilung Research und Development und Designdirektor bei Artek und lehrte an diversen Hochschulen. Nach Berufsjahren in der Forschung ist er seit 2004 selbständig und arbeitet mit Unternehmen aus dem Design- und Technologiebereich.