Zu wahr, um schön zu sein?
Die NZZ ist von allen guten Kritik-Geistern verlassen. Der Feuilleton-Chef schreibt, in der Architektur sei hässlich das neue Gut. Und er wünscht sich die gute alte Stadt zurück.
Warum schreiben wir? Um gut Gestaltetes zu befördern. Um zu erklären, warum etwas so ist, wie es ist. Wir glauben daran, dass man sehen lernen kann, wenn man will. Sehen, um auch weniger gefällige, aber sinnhafte Dinge zu verstehen – und schön zu finden. Die NZZ stand lange für diese Auffassung von Architekturkritik. Am 17. Februar hat sie sich definitiv davon verabschiedet.
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Und ein Monatsabo von Hochparterre kostet etwas mehr, bringt aber ihre Sehgewohnheiten auf den neusten Stand.
