«Provisorien sind nicht das Ziel»
Derzeit entstehen im Kanton Zürich viele temporäre Bauten. Die Gründe dafür sind unter anderem das Bevölkerungswachs, der Termindruck oder Sanierungen, sagt Beat Pahud, Chef des kantonalen Hochbauamts.
Temporär bauen ist teuer, vor allem, wenn man später doch noch dauerhaft baut. «Provisorien sind nicht das Ziel, sondern eine Notwendigkeit», sagt Beat Pahud, Chef des Hochbauamts des Kantons Zürich. «Langfristig sind dauerhafte Bauten günstiger und zudem flexibler bei Umnutzungen.» Auch der Baulandbedarf sei kleiner, weil höher gebaut werden kann. Oft dauert es zehn Jahre oder länger, bis der Kanton ein Gebäude geplant und gebaut hat. Weil die Planung der Demografie zum Teil hinterherhinkt, bleibt dafür oft keine Zeit. Der Kanton muss zum Beispiel für 6000 zusätzliche Schülerinnen und Schüler bauen, und das so schnell wie möglich.