Maison Vaudagne in Meyrin: altes Haus, neues Quartierzentrum
Maison Vaudagne in Meyrin: altes Haus, neues Quartierzentrum

Noblesse im Vorstadtquartier

BCR architectes haben die Maison Vaudagne in Meyrin umgebaut. Sie führen die Erfolgsgeschichte des Orts im Nordosten von Genf fort.

Text: Palle Petersen
Fotos: Paola Corsini
17.08.2024 08:00

Meyrin beheimatet das CERN und tausend weitere Unternehmen. Der Ort im Nordosten von Genf ist ethnisch und ökonomisch stark durchmischt, wächst schnell – und hat ein fähiges Planungsamt: Seit 2014 ist das Ecoquartier Les Vergers emporgewachsen. 2019 gewann der Botanische Garten den Schulthess-Preis. 2022 folgte der Wakkerpreis für gute Ortsentwicklung. Der Umbau der Maison Vaudagne fügt sich nahtlos in diese Erfolgsgeschichte. Freilich handelte es sich beim Quartierzentrum um eine Dessertaufgabe: mit komfortablem Budget einen Altbau sanieren, einen Pavillon ergänzen und einen Platz gestalten. Doch genau darin zeigt sich der Wille Meyrins, Wachstum zu flankieren mit qualitätsvollen Freiräumen und öffentlichen Bauten.

Umbau Maison Vaudagne, 2023
Avenue de Vaudagne 16, Meyrin GE
Bauherrschaft: Ville de Meyrin
Architektur: BCR architectes, Carouge
Ingenieure: EDMS, Petit-Lancy
Landschaftsarchitektur: MAP paysage, Lausanne; BCR
Holzbau: Dasta Charpente Bois, Genf
Geschossfläche: 1300 m2
Baukosten (BKP 2): Fr. 9 Mio.
Auftragsart: Wettbewerb, 2018

Mehr zum Thema